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wurde der Heilige Sebastian um Schutz u. Hilfe gebeten

In der Coronapandemie
wurde der Heilige Sebastian um Schutz u. Hilfe gebeten
wurde der Heilige Sebastian um Schutz u. Hilfe gebeten
© Pfarrei Liebfrauen Westerburg

In gleich zwei Gemeinden unserer Pfarrei wird der Heilige Sebastian besonders verehrt:
in Girkenroth und in Langenhahn

Am Samstag, 23. Januar 2021 um 17.30 Uhr feiert die Ortsgemeinde Girkenroth
ein Dankamt zu Ehren des Heiligen Sebastian in der Kirche in Salz.

Am Mittwoch, 20. Januar 2021 um 19.00 Uhr wurde in Herz Jesu Langenhahn
der Heilige Sebastian um Schutz und Hilfe in der Corona-Pandemie gebeten.

Zu Anfang begrüßte Pfarrer Hufsky die Gottesdienstbesucher.

Kaplan Moritz Hemsteg brachte den Gläubigen den Heiligen Sebastian
in seiner Predigt "Wie sieht der perfekte Mann aus?", nahe.
Besonders durfte man sich über den Segen mit der Reliquie des Heiligen Sebastian
freuen, die Kaplan Benjamin Rinkart aus Idstein, eigens dafür mitgebracht hatte.

Alle Anwesenden erlebten einen festlich gestalteten Gottesdienst.
Im Anschluss daran, hatte das Kirchturmteam für jeden Besucher eine kleine Überraschung parat:

In einem alten Mundartspruch aus Langenhahn heißt es: „Bästjesgäst frääse lässd“.
Da wegen der Corona-Pandemie das traditionelle Treffen zum
"Meddenanner schwätze un äse" im Pfarrsaal ausfallen musste,
hatte es sich das Kirchturmteam nicht nehmen lassen, seine Gäste zu "bewirten".
Darum erhielt jeder und jede ein "Bästjesdaach zum metnomme"-Päckchen.
So durfte man sich doch in gewisser Weise, miteinander verbunden fühlen.
 

 

 

© Pfarrei Liebfrauen WesterburgKaplan Moritz Hemsteg bei der Predigt
© Pfarrei Liebfrauen WesterburgKaplan Moritz Hemsteg bei der Predigt
© Pfarrei Liebfrauen WesterburgKaplan Benjam Rinkart aus Idstein mit der Reliquie des Heiligen Sebastian
© Pfarrei Liebfrauen Westerburg"Bästjesdaach zum metnomme"/Sebastians-Tag zum mitnehmen/oder Saint Sebastian-day to go ;-)
© Pfarrei Liebfrauen WesterburgInhalt des "Päckchens"

Der heilige Sebastian wird gegen die Pest, andere Seuchen sowie als Schutzpatron der Brunnen angerufen,
da man seiner Fürbitte das schnelle Erlöschen der sogenannten Justinianischen Pest 680 in Rom zusprach.
Sein Kult erwuchs vor allem seit dem Schwarzen Tod in der Mitte des 14. Jahrhunderts.

Jährlich am 20. Januar wird der "Bästjesdaach" in Langenhahn gefeiert.
Der „Bästjesdaach“  hat keineswegs etwas mit Bestien zu tun!
Der Begriff kommt vielmehr aus der  westerwälder Mundart und meint damit den“ Heiligen Sebastian“.
Die Ortsgemeinde Langenhahn feiert den Gedenktag des  hl. Sebastian als Patrozinium.
Aber weshalb eigentlich? Schließlich ist die Kirche in Langenhahn dem „Herzen Jesu“ geweiht!

Das Patrozinium stammt ursprünlich von der Friedhofskapelle her, die dem Heiligen Sebastian geweiht ist.

Die Kapelle wurde erstmals 1525 urkundlich erwähnt.
Architektonisch zeigt sie aber Gebäudeteile, die im 9. oder 10. Jahrhundert entstanden sein könnten.

Ursprünglich soll an dem Ort, wo heute der Altarraum ist, einmal ein Bildstock gestanden haben.

Sebastian  - der Patron gegen die Pest - geht sicher auf die Pestzeit im Westerwald zurück,
da auch um diese Zeit und vor allem aber danach die Gründungen der Ortsteile von Langenhahn stattfanden.

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