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Schutzmaßnahmen in unserer Pfarrei

Schutzmaßnahmen in unserer Pfarrei
Schutzmaßnahmen in unserer Pfarrei

Ab sofort wieder Gottesdienste unter Berücksichtigung der Hygieneregeln möglich

Hier finden Sie die aktuelle Gottesdienstübersicht.

Aktuelle Coronaregeln der Pfarrei Liebfrauen (Stand 10. Juni 2020)

  • Die Maske muss gem. Verordnung Rheinland – Pfalz bis zum Platz und zurück getragen werden. Am Platz darf diese abgenommen werden.
  • Einer singt für alle vor  – alle anderen dürfen mitsummen. Bei Verstoß müssen wir generell das Singen für diesen Gottesdienst untersagen!
  • Ihre Kollekte können Sie sehr gerne zum Schluss des Gottesdienstes in die Körbchen legen.
  • Je grüner Pfeil ist immer eine Person erlaubt! Zwei oder mehr Personen aus einem Hausstand, dürfen zusammen sitzen, wenn der Abstand zu anderen von 1,5 Metern eingehalten wird!
  • Wenn die Kirche schon voll ist, können Sie gerne von außen den Gottesdienst verfolgen. Die Kommunion wird nach draußen gebracht.

 

1. Gottesdienste

Die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz am Sitzplatz während des Gottesdienstes zu tragen, entfällt. Beim Eintreten und Verlassen der Kirche ist weiterhin ein MNS zu tragen. Chor- und Gemeindegesang ist in geschlossenen Räumen weiterhin untersagt. Im Freien ist Singen nunmehr möglich.

2. Trauerfeiern in geschlossenen Räumen (Trauerhallen, etc.)

Die Beschränkung des Teilnehmerkreises auf enge Angehörige wird aufgehoben. Allerdings gilt hier eine Beschränkung auf 1 Person pro 10 qm. Für Trauergottesdienste gelten ansonsten die Regeln für Gottesdienste, insbesondere das Abstandsgebot.

3. Gesang und Chöre

Einzelgesangsunterricht ist wieder erlaubt, allerdings mit 6 m Mindestabstand. Ebenso sind Chor- und andere Musikproben wieder erlaubt. Vorzugsweise soll im Freien geprobt werden. Zwischen den Sängern sind 3 m Mindestabstand zu halten. Chorgesang im Gottesdienst ist allerdings nur im Freien erlaubt.

4. Veranstaltungen

Veranstaltungen mit bis zu 75 Teilnehmern in geschlossenen Räumen und mit bis zu 250 Teilnehmern im Freien sind wieder erlaubt. Es gelten die Hygieneregeln und Mindestabstände.
Gottesdienste im Freien fallen nicht unter diese Regelungen von allgemeinen Veranstaltungen.

5. Jugendarbeit

Jugendarbeit und Jugendfreizeiten sind wieder erlaubt. Es gelten die Hygieneregeln für Schulen, die unter www.corona.rlp.de abrufbar sind.

Mit diesen Lockerungen kann sich nun das kirchliche Leben wieder ein kleines Stück weiter entfalten. Wir hoffen, dass das Infektionsgeschehen bald noch weitere Normalisierungen erlaubt.

 

Mit der Dienstanweisung vom 1. Mai 2020 wurde die Möglichkeit geschaffen, wieder öffentliche Gottesdienste zu feiern.
Nachdem wir nun einige Wochen Erfahrung mit den bisherigen Regelungen sammeln konnten, werden mit der vorlie-genden Dienstanweisung Aktualisierungen vorgenommen, die u. a. die aktuellen Verordnungen der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz berücksichtigen.
Neu ist die „Achte Corona-Bekämpfungsordnung Rheinland-Pfalz“ vom 25. Mai 2020. Darin ist die bisherige Beschränkung der Teilnehmerzahl auf die Raumfläche hin nicht mehr enthalten. Der Mindestabstand zwischen den Got-tesdienstbesuchern muss allerdings weiterhin eingehalten werden. Zudem wird festgelegt, dass Religions- und Glau-bensgemeinschaften sicherzustellen haben, dass Infektionsketten für die Dauer eines Monats rasch und vollständig nachvollzogen werden können. Daher sind die Namenslisten in Pfarreien auf rheinland-pfälzischem Gebiet nun vier Wochen lang aufzubewahren.
Wir wissen, dass die Vorgaben, in den Gottesdiensten nicht zu singen sowie die Verpflichtung, in Rheinland-Pfalz einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, als besondere Einschränkungen empfunden werden. Die Entwicklungen und Studien, die diese Hygienemaßnahmen in den Blick nehmen, verfolgen wir aufmerksam und stehen mit den Landesregie-rungen dazu in ständigem Kontakt.
Je nach örtlichen Verhältnissen kann die Feier von Gottesdiensten im Freien eine Alternative sein. Auch in diesem Fall gelten die unten aufgeführten Regeln, d. h. insbesondere die Hygiene- und Abstandsgebote sowie die entsprechende Begrenzung der Teilnehmerzahl. Das Musizieren mit Blasinstrumenten ist unter Beachtung ausreichender Abstände möglich, der Mund-Nasen-Schutz kann am Platz abgenommen werden, der Gesang unterbleibt jedoch auch in diesen Gottesdiensten. Die Planung derartiger Versammlungen kann nur in Zusammenarbeit mit der zuständigen Ordnungs-behörde erfolgen.

A) Seelsorge
1. In der Seelsorge sind die notwendigen Hygienevorschriften weiterhin unbedingt zu beachten. Mit alten und kranken
Menschen sollen Seelsorgerinnen und Seelsorger vornehmlich telefonisch in Kontakt treten. Einzelbesuche
sind gemäß den staatlichen Vorgaben und denen der Einrichtung erlaubt.
2. Die Spendung der Krankensalbung und der Krankenkommunion an Gläubige, bei denen der Verdacht auf eine
Infektion vorliegt oder die infiziert sind, soll nur wahrgenommen werden von Seelsorgern bzw. Seelsorgerinnen,
die eine hygienische Einweisung erhalten haben und über geeignete Schutzkleidung verfügen. Sowohl für die
Krankensalbung als auch den Kommunionempfang gilt: Die Spender dürfen sich und andere nicht gefährden. Sofern
Kontakte zu möglicherweise Erkrankten bestehen, muss damit gerechnet werden, dass der Spender selbst
unter Quarantäne gestellt wird und seinen Dienst nicht weiter ausüben kann.
3. Die Seelsorge in Krankenhäusern und Gefängnissen wird weiter aufrechterhalten. Hinsichtlich der Feier von Gottesdiensten
in den Gefängnissen sind die Vorgaben der jeweiligen Anstalt bindend.

Punkt B) 4-7 gilt für Hessen und ist daher hier nicht aufgeführt!

C) Maßnahmen und Veranstaltungen – gültig für die Pfarreien auf dem Gebiet von Rheinland-Pfalz
8. Die Abstands- und Hygieneregeln sind grundsätzlich einzuhalten. In geschlossenen Räumen ist grundsätzlich ein
Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres und
Personen, denen dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.
9. Bei Zusammenkünften, die die Dauer von 15 Minuten überschreiten, sind generell Name, Vorname, Anschrift und
Telefonnummer zu erfassen, einen Monat aufzubewahren und dann zu vernichten.
10. Das Hygienekonzept des Landes für Veranstaltungen (www.corona.rlp.de) ist zu beachten.
11. Veranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen sind zulässig, wenn die nötigen Hygiene- und Abstandsregeln
eingehalten und die Erfassung der Kontaktdaten gemäß Nr. 9. erfolgt.
12. Veranstaltungen mit (Fort-)Bildungscharakter sind unter Beachtung der Hygienevorschriften des Landes möglich,
jedoch gilt hier eine Höchstteilnehmerzahl von 15 Personen. Dazu zählen insbesondere Maßnahmen der Jugend-,
Familien- und Erwachsenenbildung, Einkehrtage, Exerzitien, Erstkommunion- und Firmvorbereitungstreffen.
13. Darüber hinausgehende Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind derzeit nicht möglich.
14. Derzeit wird intensiv über die mit Gesang verbundenen Gefährdungen geforscht. Chorproben sind deshalb unverändert
nicht gestattet.
Proben von kleinen Ensembles, die Gottesdienste mitgestalten, können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln
durchgeführt werden. Als Richtschnur gilt ein Abstand von mindestens 3 Metern der Sängerinnen und
Sänger untereinander, die Anzahl der Mitwirkenden muss sich am verfügbaren Platz orientieren.
Stimmbildung und Gesangsunterricht ist nicht gestattet. Hierzu wird auf die digitalen Möglichkeiten verwiesen.
15. Großveranstaltungen, die diesen Rahmen überschreiten, wodurch die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßregeln
typischerweise nicht sichergestellt werden kann, insbesondere Pfarr- und Kirchweihfeste, sind weiterhin
bis voraussichtlich 31. August 2020 untersagt.
D) Konferenzen
16. Konferenzen von Hauptamtlichen mit physischer Präsenz finden (in Rheinland-Pfalz unter Beachtung der Punkte
8. und 9.) statt, sofern andere Formen (Telefon- und Videokonferenzen) sich nicht realisieren lassen. Hierüber
entscheidet der zuständige Vorgesetzte unter Berücksichtigung der Belange der Mitarbeitenden (etwa aufgrund
der eigenen Zugehörigkeit zu sog. „Risikogruppen“ oder im häuslich-familiären Zusammenhang).
17. Sitzungen und Konferenzen der synodalen Gremien und deren Ausschüssen etc. sind (in Rheinland-Pfalz unter
Beachtung der Punkte 8. und 9.) möglich, sofern andere Formen (Telefon- und Videokonferenzen) sich nicht realisieren
lassen. Hierüber entscheidet die jeweils zuständige Leitung unter Berücksichtigung der Belange der Gremienmitglieder
(etwa aufgrund der eigenen Zugehörigkeit zu sog. „Risikogruppen“ oder im häuslich-familiären Zusammenhang).
18. Es ist möglichst zu vermeiden, dass ein vollständiges (Pastoral-)Team zusammenkommt, da ansonsten im Falle
der Infektion eines Mitarbeitenden die Ansteckung und/oder Quarantäne des gesamten Teams droht. Die Mitglieder
des Teams sollten nicht überschneidend miteinander in Kontakt treten.
19. Bei allen Konferenzen sind die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Im Falle von Konferenzen mit physischer
Präsenz muss eine Liste der Teilnehmenden geführt werden, damit mögliche Ansteckungswege nachverfolgt
werden können.
E) Dienstreisen
20. Dienstreisen erfolgen nur, wenn diese unbedingt erforderlich erscheinen, insbesondere in Fällen, in denen eine
physische Präsenz notwendig ist.
F) Pfarrbüros und Pfarrheime
21. Der Publikumsverkehr in Pfarrbüros und Gemeindebüros ist unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln
möglich. Zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit des Pfarrbüros auch im Falle einer Infektion sollen entsprechende
Maßnahmen (z. B. Veränderung der Arbeitszeiten, räumliche Trennung) ergriffen werden. Die Mitwirkungsrechte
der Mitarbeitervertretung sind zu wahren.
22. Pfarrheime und Gemeindehäuser können geöffnet und auch an Dritte vermietet werden für die unter B bis D benannten
Zwecke und unter Beachtung der darin aufgeführten Beschränkungen. Die Einhaltung der jeweils gültigen
Hygienevorschriften, Abstandsgebote und Versammlungsvorschriften ist durch den Mieter schriftlich zu bestätigen.
In die Mietverträge sollte nachstehende Formulierung aufgenommen werden: Die jeweils aktuell gültigen
Regelungen und Beschränkungen zum Gesundheitsschutz aufgrund der Corona–Pandemie sind durch den
Mieter einzuhalten.
23. Teestuben, Kirchencafés usw. bleiben weiterhin geschlossen.
24. Auf die Ausgabe von Speisen und Getränken sollte verzichtet werden. Sofern dies im Einzelfall – etwa aufgrund
der Dauer oder des Charakters der Veranstaltung – erforderlich erscheint, sind diese abgedeckt und einzeln am
Platz zu reichen. Das Geschirr ist anschließend bei mindestens 60 Grad zu spülen.
G) Kindertageseinrichtungen
25. Für den Bereich der Kindertageseinrichtungen werden durch die Abteilung Kindertageseinrichtungen die entsprechenden
Informationen über die Verwaltungssoftware „KitaPlus“ zur Verfügung gestellt.

Ab dem 10. Mai haben wir in der Pfarrei Liebfrauen Westerburg unter sehr hohen Auflagen (begrenzte Teilnehmerzahlen, Teilnehmerlisten, Abstand in den Bänken, Mund – Nase – Bedeckung, etc.) mit den öffentlichen Gottesdiensten begonnen.

Die Sonntagspflicht bleibt aber weiter ausgesetzt – wir wollen Sie also in keinster Weise zum Gottesdienstbesuch nötigen!

Die Sonntags-Gottesdienste finden in unseren größten Kirchen statt:

Pfarrkirche Christkönig in Westerburg

Mariä Heimsuchung in Kölbingen

St. Johannes in Guckheim

St. Martin in Rotenhain

Am 10. und 17. Mai werden wir die Heilige Messe parallel zum Fernsehgottesdienst im ZDF um 9.30 Uhr mit der dann staatlich vorgegebenen Höchstzahl an Gläubigen feiern.

Zu diesen Messen ist keine Voranmeldung möglich – es wird aber am Eingang gezählt und nötigenfalls zum Verweilen bei Mindestabstand auf dem Vorplatz verwiesen (dort kann auch die Kommunion empfangen werden).

„Türkommunion“ -bitte dazu bis jeweils freitags 11.00 Uhr im Zentralen Pfarrbüro (Tel. 02663 911280 oder per Email pfarramt@liebfrauen-westerburg.de) anmelden!

Auf Wunsch bringen die Mitglieder des Pastoralteams vor allem älteren und kranken Mitglieder unserer Pfarrei die Heilige Kommunion an die Haustür (nicht in die Wohnung). Bitte schauen Sie sich zur Vorbereitung auf den Empfang der Heiligen Kommunion den Fernsehgottesdienst im ZDF an. Von 10.15 Uhr bis 12.00 Uhr wird dann die Heilige Kommunion an bis zu 20 Haustüren (mehrere Mitglieder einer Hausgemeinschaft können die Kommunion natürlich gemeinsam empfangen) nach folgendem Plan gebracht:

Kirchorte Hahn und Herschbach: Gemeindereferentin Birgit Hübinger

Kirchorte Kölbingen und Rothenbach: Pastoralreferent Matthias Ruß

Kirchort Rotenhain: Pastoralreferent Gunnar Bach

Kirchort Westerburg: Pastoralreferentin Dorothe Bausch

Kirchort Guckheim: Diakon Bruns

Kirchort Langenhahn: P. Innocent:

Kirchort Salz: Pastoralassistentin Jung und Pfr. Hofacker

Kirchort Pottum: Pfr. Hufsky

Alle anderen Sonntagsmessen entfallen zunächst!
(auch die Abendmesse in Liebfrauen)

Dafür gibt es eine Heilige Messe am Mittwoch (erstmalig am 13. Mai):

um 8.00 Uhr in Salz,

um 9.00 Uhr in Liebfrauen Westerburg

um 19.00 Uhr in Langenhahn.

Am Krankengebet (Montag um 19 Uhr 15 in Liebfrauen) können ab dem 11. Mai insgesamt bis zu 35 Personen teilnehmen.

Alle anderen Werktagsmessen und von der Pfarrei organisierten Andachten entfallen zunächst noch. Solange es vom Bistum aus die Livestream-Gottesdienste gibt, werden die Priester unserer Pfarrei zur selben Zeit (außer Sonntag und Mittwoch) eine Stillmesse in den Anliegen der Gläubigen der Pfarrei zelebrieren.

 

I. Allgemeine Bestimmungen
1. Im Bistum Limburg können und sollen nach Möglichkeit ab dem 3. Mai 2020 wieder öffentliche
Gottesdienste gefeiert werden, vornehmlich die sonntägliche Eucharistie. Auch die werktägliche
Eucharistie und weitere Gottesdienstformen (vgl. III, Nr. 15) können stattfinden. Das heißt, dass frühestens
ab Sonntag, 3. Mai 2020, wieder Gottesdienste möglich sind.
2. Solange von der Sonntagspflicht dispensiert ist (vgl. I, Nr. 13), kann in den Fällen, in denen die hohen
Anforderungen an die Feier der Eucharistie (vgl. II, Nr. 13) vor Ort nicht erfüllt werden können,
auch sonntags eine andere Gottesdienstform gewählt werden.
3. Ob und welcher Weise in den nächsten Wochen Gottesdienste unter diesen Umständen gefeiert
werden, soll unter Abwägung der pastoralen Aspekte vor Ort der Pfarrer gemeinsam mit dem Pastoralteam
und dem Vorstand des Pfarrgemeinderates entscheiden.
4. Für die Feier der Gottesdienste sind generell Kirchen mit einem möglichst großen Innenraum zu
wählen. Unter Umständen muss eine Auswahl aus den in der Pfarrei vorhandenen Kirchen getroffen
werden.
5. In Niederlassungen von Ordensgemeinschaften u. ä. können die Gottesdienste wieder unter Teilnahme
weiterer Gläubiger gefeiert werden, immer unter Einhaltung der allgemeinen Bestimmungen.
Von Gottesdiensten in Altenheimen und Krankenhäusern unter Teilnahme der Bewohner/innen
bzw. von Kranken sollte nach wie vor abgesehen werden.
6. Requien bzw. Trauergottesdienste können in den Kirchen gemäß den vorliegenden Mindestanforderungen
gefeiert werden. Es gilt hier die jeweilige, vom Kirchenraum abhängige Begrenzung der Teilnehmerzahl.

7. Eltern, die für ihr Kind um das Taufsakrament bitten, sowie Brautleute, die die Ehe schließen möchten,
muss die Auskunft gegeben werden, dass eine Feier unter den gegebenen Umständen in dem
sonst gewohnten feierlichen Rahmen nicht möglich ist. Aus pastoralen Gründen kann es angezeigt
sein, den Bitten nachzukommen. In diesem Fall stellt das Bischöfliche Ordinariat auf Nachfrage weitere
Hinweise bereit (Kontakt: Herr Thomas Schön, E-Mail t.schoen@bistumlimburg.de). Die maximal
mögliche Teilnehmerzahl für eine Kirche ist auch hier einzuhalten. Ein Verbot, die Taufe zu
spenden und der Ehe zu assistieren, ist nicht ausgesprochen. Für den Fall der Todesgefahr wird auf
die einschlägigen kirchenrechtlichen Bestimmungen zur Sakramentenspendung verwiesen.
8. Die Feier der Firmung als gemeinsamer Firmgottesdienst aller Firmbewerber wird vor Beginn der
Sommerferien nicht mehr möglich sein. Die betroffenen Pfarreien werden in den nächsten Wochen
angeschrieben. In begründeten Fällen und bei ausreichender Vorbereitung des Firmanden kann der
Pfarrer die Übertragung der Firmbefugnis im Einzelfall beim Generalvikar erbitten.
9. Auch die Feier der Erstkommunion kann unter den gegebenen Umständen nicht als gemeinsamer
Erstkommuniongottesdienst erfolgen. Kinder, die die Vorbereitung durchlaufen haben, können in
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Absprache mit dem Pfarrer und den Zuständigen im Pastoralteam einzeln oder in kleiner Zahl in einer
Sonntagsmesse zur Erstkommunion gehen; dies schließt die spätere Teilnahme an der feierlichen
Kommunion in der Gruppe nicht aus.
10. Die Spendung des Bußsakraments sowie Rekonziliationen, Konversionen und Eingliederungen in
die Kirche/Erwachsenentaufen sind unter Berücksichtigung der in diesem Schreiben aufgeführten
allgemeinen Anforderungen möglich.
11. Wallfahrten in größeren Gruppen und Wallfahrtsgottesdienste mit hoher Teilnehmerzahl sowie Prozessionen
bleiben bis auf weiteres ausgesetzt.
12. Die Weihwasserbecken bleiben weiterhin leer.
13. Vom Sonntagsgebot wird Dispens erteilt. Von den medialen Möglichkeiten soll weiterhin Gebrauch
gemacht werden, um auf diese Weise möglichst vielen Gläubigen die Mitfeier von Sonntagsgottesdiensten
zu ermöglichen.
II. Mindestanforderungen bei der Feier von Gottesdiensten
1. Wer Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist oder Fieber hat, darf an den Gottesdiensten
nicht teilnehmen. In diesen Fällen ist der Zutritt nicht gestattet. Im Zweifel ist er zu verweigern.
2. Der Zugang zu den Gottesdiensten ist zahlenmäßig zu begrenzen. Es darf zu keinem Zeitpunkt zu
einer Menschenansammlung kommen, die die für den jeweiligen Gottesdienstraum definierte
Höchstzahl überschreitet.
Die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Zahl der unter Wahrung der
Abstandsgebote verfügbaren Sitzplätze. Die Zahl der Sitzplätze darf nicht – etwa durch zusätzliche
Bestuhlung – erhöht werden. Es ist zu gewährleisten, dass durchgängig der Abstand zwischen den
Gläubigen in alle Richtungen mindestens 1,50 Meter beträgt. Das bedeutet, dass die Höchstteilnehmerzahl
ausgehend von der unter Wahrung dieser Mindestabstände gegebenen Zahl der Sitzplätze
festgestellt und in allen Publikationen entsprechend benannt werden muss. Die verbindliche Festlegung
der maximalen Gottesdienstbesucherzahl obliegt allein dem jeweiligen Pfarrer der Territorialpfarrei
bzw. dem Rector ecclesiae.
3. Das Tragen von Mund-Nasenschutz-Masken („Alltagsmasken“) ist bis zum Einnehmen der Sitzplätze
und ebenso beim Verlassen der Kirche erforderlich. Für Eucharistiefeiern gelten die unter
Punkt 13 beschriebenen Bedingungen.
4. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl an den Gottesdiensten entwickeln die Pfarreien ein Procedere
für die Anmeldung im Pfarrbüro zu den Feiern. Dieses dient sowohl der Beschränkung der je
nach Kirche individuellen maximalen Teilnehmerzahl als auch der Vermeidung einer Situation, in
der die Ordner Gläubige abweisen müssen. Auch sollen auf diese Weise insbesondere ältere Gottesdienstteilnehmer
die Gewähr haben, nach Anmeldung einen Platz zu erhalten. Ein Ausschluss bestimmter
Personengruppen erfolgt dabei nicht. Allerdings raten wir dringend dazu, dass Personen,
die sich einer „Risikogruppe“ zurechnen, aus Eigenschutz nicht an den öffentlichen Gottesdiensten
teilnehmen sollten. Die bei der Anmeldung im Pfarrbüro erfassten Daten sind (damit das zuständige
Gesundheitsamt ggf. Infektionsketten nachvollziehen kann) 21 Tage lang aufzubewahren und danach
zu vernichten. Eine Auslage von Listen ist aus Datenschutzgründen nicht statthaft. Sofern die
Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird und noch freie Plätze verfügbar sind, können auch
nicht angemeldete Gläubige teilnehmen. Auch deren Daten werden von den Ordnern in den Listen
ergänzt.
5. Die Bestuhlung bzw. Belegung der Plätze auf den Bänken wird durch Absperrungen und Markierungen
so gestaltet, dass der vorgeschriebene Abstand zwischen den Gläubigen gewahrt wird. Gegebenenfalls
werden die Besucher von Helfern platziert. Familien und Haushaltsgemeinschaften werden
dabei nicht getrennt; hinsichtlich der Höchstteilnehmerzahl wird jede Person jedoch einzeln gezählt.
6. Die Pfarreien organisieren einen Ordnungsdienst, der die Mitfeiernden unterstützt, die Regelungen
einzuhalten.
7. Die Kirchen werden vor, während und nach den Gottesdiensten – soweit möglich – durchgelüftet.
8. Den Gläubigen wird eine Möglichkeit angeboten, sich am Eingang der Kirche mit von der Pfarrei
bereitgestelltem Desinfektionsmittel die Hände zu desinfizieren. An gut sichtbarer Stelle sind Aushänge
zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen anzubringen.
9. Musikalische Begleitung durch Chor oder Orchester ist verboten. An den Hochfesten kann eine
Gruppe aus wenigen Einzelstimmen den Gottesdienst – vorzugsweise von einer Empore – musikalisch
mitgestalten (vgl. die gegenwärtige Praxis bei Fernsehgottesdiensten). In diesen Fällen müssen
entsprechend höhere Mindestabstände gewahrt werden.
10. Da es ernstzunehmende Hinweise gibt, dass bei Gesang die Abstände von 1,50 Metern nicht ausreichen,
wird auf Gemeindegesang verzichtet.
11. Die Körbe für die Kollekten werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern am Ende der gottesdienstlichen
Feier am Ausgang aufgestellt.
12. Priester, Diakone und Hauptamtliche Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich einer „Risikogruppe“
zurechnen, entscheiden selbst, ob sie öffentlichen Gottesdiensten vorstehen oder an
diesen mitwirken.
13. Für die Feier der Eucharistie gelten die folgenden Bestimmungen:
a. Neben dem Priester und ggf. einem Diakon sind an der liturgischen Gestaltung nur bis maximal
zwei Messdiener bzw. Messdienerinnen, ein Lektor oder eine Lektorin, ein Kantor oder
eine Kantorin und der Organist oder die Organisten beteiligt. Instrumentalmusik ist unter
Wahrung der Abstandsgebote, vorzugsweise von einer Empore herab, möglich. Die Beteiligten
erhalten vom Pfarrer eine Einweisung in die Besonderheiten des Dienstes unter
diesen Umständen. Konzelebrationen finden weiterhin nicht statt.
b. Der Einsatz einer Kommunionhelferin bzw. eines Kommunionhelfers ist möglich, insbesondere
auch, um die Abstandsgebote bei der Kommunionausteilung besser einhalten zu können.
Sie sind in die Hygieneregeln zur Austeilung der Eucharistie einzuweisen.
c. Die Küsterinnen und Küster, mit Mundschutz ausgestattet, reinigen Kelch, Hostienschale,
Patene sowie Wein- und Wassergefäße besonders sorgfältig und nutzen zum Abtrocknen
Papiertücher. Die Befüllung der Hostienschale erfolgt nach Handdesinfektion (ggf. zusätzlich
mit Einweghandschuhen). Für jeden Gottesdienst werden ein neues Kelchtuch und ein
neues Tuch für die liturgische Händewaschung verwendet.
d. Die Gaben und Gefäße befinden sich schon auf dem Altar oder in unmittelbarer Nähe. Nur
der Priester oder Diakon (nicht die Messdiener) nehmen die Gaben und Gefäße.
e. Von der Gabenbereitung bis zur Kommunionspendung bleibt die Schale mit den Hostien für
die Gemeinde mit der Palla durchgängig bedeckt. Offen bleiben nur die Patene mit großer
Hostie, die der Zelebrant selbst kommuniziert, und der Kelch. Von der Verwendung sehr
großer Hostien ist abzuraten.
f. Auf den physischen Austausch des Friedensgrußes wird weiterhin verzichtet.
g. Unmittelbar vor der Kommunionausteilung desinfizieren sich der Zelebrant und ggf. weitere
Kommunionspender die Hände. Auf eine ausreichende Einwirkung der Handdesinfektion
(etwa 30 Sekunden) ist zu achten. Gleichzeitig wird damit vermieden, dass Desinfektionsmittel
auf die Hostien gelangt.
h. Die Kommunionausteilung erfolgt durch Hinzutreten in angemessenem Abstand. Gegebenenfalls
werden die Abstände auf dem Kirchboden farbig markiert.
i. Bei der Kommunionspendung spielen der Abstand zwischen Spender und Empfänger sowie
die Handhygiene eine entscheidende Rolle. Alle, die die Kommunion spenden, tragen einen
Mund-Nasen-Schutz. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ –
„Amen.“) ausgeteilt. Gegebenenfalls kann der Dialog kollektiv zu Beginn der Kommunionausteilung
gesprochen werden. Den Gläubigen wird die Kommunion in angemessenem Abstand
und berührungslos gereicht. Es ist strengstens darauf zu achten, dass die Hand des
Spenders nicht den Empfänger berührt.
j. Mund- und Kelchkommunion finden weiterhin nicht statt.
k. Kinder, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung
gesegnet.
14. Sofern diese Mindestanforderungen an einem bestimmten Ort generell oder im jeweiligen Einzelfall
nicht erfüllt werden können, dürfen an diesen Orten keine Gottesdienste gefeiert werden.
III. Weitere Hinweise und Empfehlungen
1. Es empfiehlt sich, die Gottesdienste in ihrer Gestaltung kurz zu halten.
2. Die Sakristei ist häufig kein großer Raum. Daher sollten sich nur so viele Personen wie unbedingt
nötig darin aufhalten. Das Abstandsgebot gilt auch für die an der Liturgie Beteiligten, z. B. beim
Ein- und Auszug.
3. Wo liturgische Gefäße vorhanden sind, die aufgrund ihrer Beschaffenheit einer gründlichen Reinigung
unterzogen werden können (etwa mit Reinigungsmittel und heißem Wasser), sollte diesen der
Vorzug gegeben werden.
4. Vor den Kirchen werden, wo erforderlich, Zonen mit Abstandshinweisen markiert, damit der Zutritt
geordnet und unter Einhaltung der Abstandsregeln erfolgt.
5. Die Kirchentüren sind vor, nach und – nach Möglichkeit – während der Gottesdienste geöffnet, um
eine möglichst große Luftzirkulation zu erzielen. Die Gläubigen betreten und verlassen die Kirche
mit ausreichend Abstand. Die Ordner achten darauf, dass keine weiteren Besucher hinzukommen,
durch die die definierte Höchstzahl überschritten würde.
6. Die Laufwege in den Kirchen werden, wo nötig, als Einbahnwege markiert, um ein Zusammentreffen
zu verhindern. In diesem Fall unterscheiden sich Eingang und Ausgang der Kirche.
7. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gesangbuch mitzubringen, sofern dieses für das persönliche
oder gemeinsam gesprochene Gebet genutzt werden soll.
8. Das Einlegen der Hostien vor dem Gottesdienst durch Gläubige (sofern dies vor Ort üblich war) entfällt
weiterhin.
9. Die Verteilung der Gläubigen auf den Kirchenraum muss je nach örtlicher Situation erfolgen. Um
den Mindestabstand einzuhalten, bietet es sich an, Bankreihen abzusperren. Wo sich in einer Kirche
ausschließlich Stühle befinden, sollen sich nicht mehr Sitzgelegenheiten als die maximale Anzahl an
zugelassenen Gläubigen im Kirchenraum befinde
10. Wenn auf diese Weise zusätzliche Laufwege für die Gläubigen vermieden werden, kann es sich je
nach Kirchenraum anbieten, dass der Kommunionspender mehr als einen Ort für das Austeilen der
Kommunion wählt (etwa zunächst in Altarnähe, dann im hinteren Bereich der Kirche).
11. Bitte achten Sie darauf, dass die Körbe für die Kollekten nicht bereits vor dem Gottesdienst an den
Türen stehen, um zu vermeiden, dass die Gläubigen unmittelbar nach der Handdesinfektion die Kollekte
geben. Das Zählen der Kollekte sollte erst mit dem nötigen zeitlichen Abstand erfolgen.
12. Je nach örtlichen Umständen kann es angezeigt sein, an geeigneter Stelle den Hinweis zu geben,
auch nach dem Ende des Gottesdienstes außerhalb des Kirchengebäudes auf den nötigen Mindestabstand
zu achten und in Erinnerung zu rufen, dass es zu keinen Menschenansammlungen kommen
darf.
13. Die Reinigung der Kirche soll sorgfältig gemäß der entsprechenden Handlungshinweise erfolgen.
14. Die Gottesdienstordnung kann entsprechend angepasst werden, etwa um die Gottesdienste vorrangig
in größeren Kirchengebäuden zu feiern.
15. Nicht an allen Orten wird die Eucharistie unter diesen Umständen gefeiert werden können. Daher
sollen dort weitere Gottesdienstformen wie Wort-Gottes-Feiern (ohne Kommunionausteilung), Andachten,
eucharistische Anbetung usw. in den Blick genommen werden.
16. Die Feier des Fronleichnamsfestes mit Prozessionen wird nicht möglich sein.
17. Für den Dienst der Ministrantinnen und Ministranten hat das Referat für Ministrant/innenarbeit eine
Handreichung erstellt (https://ministranten.bistumlimburg.de).
18. Damit der Einstieg in die öffentliche Feier von Gottesdiensten gut gelingt, ist es unverzichtbar, dass
Sie die Gläubigen Ihrer Pfarrei informieren. Daher sollten Sie bereits jetzt Informationen zusammentragen,
wann und wo in Kürze wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden, welche Regeln dabei
beachtet werden müssen und wie die Anmeldemöglichkeiten sein werden. Haben Sie dabei besonders
die „Risikogruppen“ im Blick.

 

Die Beschlüsse der Bundesregierung und der Länder vom 15. April 2020 machen eine Aktualisierung der im Schreiben vom 14. März und in der Dienstanweisung vom 19. März 2020 getroffenen Verfügungen erforderlich.
Ab sofort und ohne Ausnahme, zunächst bis mindestens zum 3. Mai 2020, gilt die folgende Dienstanweisung im Bistum Limburg:
1. Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern, Andachten usw.) unterbleiben gemäß den staatlichen Vorgaben weiterhin, sofern nicht vor dem 3. Mai 2020 abweichende Regelungen für diesen Bereich getroffen werden. Selbstverständlich feiern die Priester sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen. Gottesdienste in geschlossenen klösterlichen Gemeinschaften finden ohne Beteiligung von Gläubigen statt, die nicht Mitglieder der klösterlichen Gemeinschaft sind.
2. Es bleibt dabei, dass auch die Feiern der Erstkommunion auf einen späteren Zeitpunkt, an dem sich die Situation wieder normalisiert hat, verschoben werden müssen (vgl. mein Schreiben vom 14. März 2020).
3. Die geplanten Firmungen werden bis Ende Mai 2020 abgesagt. Dies betrifft auch die Visitationen. Die Zuständigen kommen rechtzeitig auf Sie zu.
4. Taufen und Trauungen müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen. Nottaufen und Eheschließungen, die die Versammlungsverbote berücksichtigen, sind unter Beachtung der staatlichen Vorgaben möglich.
5. Beerdigungen können nur ohne Feier eines Requiems, auf dem Friedhof, im engsten Familien- und Freundeskreis und entsprechend den kommunalen Vorgaben bezüglich der Nutzung der Leichenhallen stattfinden. Verantwortlich für die Einhaltung der Hygienevorschriften und die mögliche maximale Anzahl der Teilnehmenden sind die jeweiligen Bestatter.
6. Auch wenn dazu aufgerufen ist, die Kirchen offen zu halten, so sind diese während der Feier der Gottesdienste zu verschließen. Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. Sie sind darauf, ebenso wie auf weitere Angebote in Funk, Fernsehen und Internet, hinzuweisen. Auf der Website des Bistums findet sich eine Zusammenstellung der Angebote. Die Gläubigen sind einzuladen, sich zu diesen Zeiten zu Hause geistlich am Gottesdienst der Kirche zu beteiligen.
7. Bislang tagsüber geöffnete Kirchen sind weiter offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes.
8. Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen auf allen kirchlichen Ebenen (Pfarrei, Bezirk, Diözese) unterbleiben. Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen, kirchlichen Vereinen sowie Chören, Wallfahrten, Freizeitmaßnahmen, Schulungen und Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral usw.
9. Großveranstaltungen sind nach staatlicher Vorgabe bis 31.8.2020 verboten. Die genaue Definition der Länder steht dazu noch aus. Insbesondere Großveranstaltungen mit unbestimmten Teilnehmergruppen, wie etwa Pfarrfeste, sollten jedoch entsprechend rechtzeitig verschoben werden.
10. Mit alten und kranken Menschen sollen Seelsorgerinnen und Seelsorger vornehmlich telefonisch in Kontakt treten.
11. Die Spendung der Krankensalbung und der Krankenkommunion an Gläubige, bei denen der Verdacht auf eine Infektion vorliegt oder die infiziert sind, soll nur wahrgenommen werden von Seelsorgern bzw. Seelsorgerinnen, die eine hygienische Einweisung erhalten haben und über geeignete Schutzkleidung verfügen. Sowohl für die Krankensalbung als auch den Kommunionempfang gilt: Die Spender dürfen sich und andere
nicht gefährden. Sofern Kontakte zu möglicherweise Erkrankten bestehen, muss damit gerechnet werden, dass der Spender selbst unter Quarantäne gestellt wird und seinen Dienst nicht weiter ausüben kann.
12. Der Publikumsverkehr in Pfarrbüros und Gemeindebüros bleibt eingestellt. Lediglich Einzelbesuche nach Voranmeldung sind zulässig. Pfarrbüros sollen dennoch besetzt und telefonisch und elektronisch erreichbar sein. Zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit des Pfarrbüros sollen entsprechende Maßnahmen (z. B. Veränderung der Arbeitszeiten, räumliche Trennung) ergriffen werden. Die Mitwirkungsrechte der Mitarbeitervertretung sind zu wahren.
13. Hinsichtlich der Vermietungen von Pfarrheimen sind die Verfügungen der zuständigen Ordnungsbehörde zu beachten.
14. Katholische öffentliche Büchereien dürfen unter Beachtung der staatlichen Vorgaben und der Hygienevorschriften ab dem 20. April 2020 wieder geöffnet werden.

Sollten Sie in diesen so außergewöhnlichen Zeiten, das Gespräch mit einem Seelsorger/Seelsorgerin suchen,
sind unsere pastoralen Mitarbeiter/innen dazu telefonisch erreichbar.
Bitte melden Sie einen etwaigen Gesprächstermin telefonisch im Pfarrbüro an.

Hier finden Sie die Kontaktdaten der Pfarrbüros.

Ab sofort und ohne Ausnahme, zunächst bis mindestens zum 19. April 2020, gilt die folgende Dienstanweisung im Bistum Limburg:
1. Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern, Andachten usw.) unterbleiben gemäß den staatlichen Vorgaben. Selbstverständlich feiern die Priester sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen. In dieser Stunde ist gerade die Feier der Eucharistie unser Auftrag als Kirche, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein. Gottesdienste in geschlossenen klösterlichen Gemeinschaften finden ohne Beteiligung von Gläubigen statt, die nicht Mitglieder der klösterlichen Gemeinschaft sind.
2. Es bleibt dabei, dass auch die Feiern der Erstkommunion auf einen späteren Zeitpunkt, an dem sich die Situation wieder normalisiert hat, verschoben werden müssen.
3. Die geplanten Firmungen werden bis Ende Mai 2020 abgesagt. Dies betrifft auch die Visitationen.
4. Taufen und Trauungen müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen. Nottaufen und Eheschließungen in Todesgefahr sind unter Beachtung der einzelnen staatlichen Vorgaben möglich.
5. Beerdigungen können nur noch ohne Feier eines Requiems, auf dem Friedhof, im engsten Familien- und Freundeskreis und entsprechend den kommunalen Vorgaben bezüglich der Nutzung der Leichenhallen stattfinden.
6. Auch wenn dazu aufgerufen ist, die Kirchen offen zu halten, so sind diese während der Feier der Gottesdienste zu verschließen. Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. Sie sind darauf, ebenso wie auf weitere Angebote in Funk, Fernsehen und Internet, hinzuweisen. Auf der Website des Bistums findet sich eine Zusammenstellung der Angebote. Die Gläubigen sind einzuladen, sich zu diesen Zeiten zu Hause geistlich am Gottesdienst der Kirche zu beteiligen.
7. Bislang tagsüber geöffnete Kirchen sind weiter offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes.
8. Seelsorger und Seelsorgerinnen sollen als Ansprechpersonen für die Gläubigen zur Verfügung stehen. Sie sind auf jeden Fall telefonisch, digital und soweit möglich und sinnvoll auch persönlich für die Gläubigen erreichbar. Die notwendigen Hygienevorschriften sind unbedingt zu beachten.
9. Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen auf allen kirchlichen Ebenen (Pfarrei, Bezirk, Diözese) unterbleiben. Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen, kirchlichen Vereinen sowie Chören, Wallfahrten, Freizeitmaßnahmen, Schulungen und Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral usw.
10. Der Publikumsverkehr in Pfarrbüros und Gemeindebüros wird eingestellt. Lediglich Einzelbesuche nach Voranmeldung sind zulässig. Pfarrbüros sollen dennoch besetzt und telefonisch und elektronisch erreichbar sein. Zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit des Pfarrbüros sollen entsprechende Maßnahmen (z. B. Veränderung der Arbeitszeiten, räumliche Trennung) ergriffen werden. Die Mitwirkungsrechte der Mitarbeitervertretung sind zu wahren.
11. Hinsichtlich der Vermietungen von Pfarrheimen sind die Verfügungen der zuständigen Ordnungsbehörde zu beachten.
12. Katholische Öffentliche Büchereien, Teestuben, Kirchencafés usw. sind zu schließen.

Hier erscheinen die uns bekannten Neuigkeiten:

19.3.: Absage aller Gottesdienste und Veranstaltungen bis mind. 19. April 2020.

19.03.: Taufen und Trauungen müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen.

19.3.: Die Erstkommuniongottesdienste am 19.4.2020 und am 26.4.2020 sind abgesagt. Sobald es die Lage erlaubt, werden wir sie nachholen. Vielleicht schon um Fronleichnam, vielleicht erst im Herbst. Das hängt davon ab, wie sich die Verbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus entwickelt und welche Maßnahmen Bund, Land und Bistum erlassen bzw. aufheben. Sobald wir Näheres wissen, werden Sie weitere Informationen erhalten.

18.3.:  RLP verbietet ALLE Veranstaltungen, auch Familienfeiern - daher keine Taufen mehr, bis diese Bestimmung aufgehoben wird.

17.3.:  Hauskommunionen werden zum Schutz der Alten und Kranken abgesagt, sind aber auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen möglich.

17.3.:  Die Intentionen der ausgefallenen Messen werden nachgeholt, wenn wieder Gottesdienste stattfinden. Ab dann sind auch Absprachen für Wunsch-Termine möglich.

17.3.:  Alle Pfarrbüros bleiben ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen, sind aber telefonisch erreichbar.

15.3.:  Beerdigungen können vorerst nur im Freien auf dem Friedhof mit möglichst wenig Trauergästen stattfinden

14.3.:  Absage der Elternabende und Erstkommuniongruppen bis auf weiteres

14.3.:  Absage aller Gottesdienste und Veranstaltungen ab Montag, den 16.3. vorerst bis Samstag vor Palmsonntag.

14.3.:  Einschränkungen bei Hauskommunionen, Krankensalbungen, Beerdigungen - näheres folgt!

13.3.:  Ab 16.3. bleiben die Kindertagesstätten in RLP geschlossen

13.3.:  Die größeren Firmvorbereitungs-Treffen fallen bis auf weiteres aus - hier mehr dazu.

13.3.:  Absagen der Erstkommunion-Vorbereitung werden ggf. auch bekannt gegeben.

Das Bistum Limburg informiert über aktuelle Empfehlungen und Bestimmungen auf der eigenen homepage.

Brief des Bischofs
Gemeinsames Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland

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