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Erstkommunionvorbereitung

Eine besondere Zeit
Erstkommunionvorbereitung
Erstkommunionvorbereitung
Ein tolles Team, die vier Katechetinnen für Langenhahn: (von links) Petra Bittner, Kirsten Thiel, Nadine Hastrich und Petra Aust

Vier Katechetinnen blicken auf die Zeit der Erstkommunionvorbereitung in der Pfarrei Liebfrauen Westerburg zurück

LANGENHAHN. Die Informationsabende für die nächste Erstkommunionvorbereitung haben schon stattgefunden. Die vier Katechetinnen Nadine Hastrich, Petra Bittner, Petra Aust und Kirsten Thiel blicken in Langenhahn auf die intensive Zeit und das große Fest selbst dankbar zurück.

Kindgerecht

„Es war ein schöner Tag“, erinnert sich Nadine Hastrich. Vor allem der Ablauf des Gottesdienstes sei kindgerecht gewesen. Selbst Menschen, die nicht regelmäßig in die Kirche gehen, hätten danach gesagt: „Das war toll. Das war mal richtig zeitnah, wie mit den Kindern gesprochen worden ist.“ Und die Lieder hätten auch allen gefallen.

Erklärte Gottesdienste

Petra Aust haben während der Vorbereitung besonders die erklärenden Katechetischen Gottesdienste sonntags in der Kirche gefallen. „Das ist ein normaler Gottesdienst, und die Kinder kriegen live die Elemente erklärt, zum Beispiel das Kreuzzeichen, oder auch das Bekreuzigen vor dem Evangelium: wofür macht man das, und wofür wird das eingesetzt?“ Und Petra Bittner ergänzt: „Ich denke, die Leute freuen sich, wenn Kinder da sind und mitmachen.“

Schöne Zeit

Für Nadine Hastrich war die Zeit der Vorbereitung der Kinder auf die erste heilige Kommunion „komplett das erste Mal“, da sie erst seit zwei Jahren katholisch sei. „Die ganze Vorbereitungszeit war schön. Die Gruppe war toll. Die Kinder waren toll. Es lief! Es war eine schöne Zeit.“ „Auch wir Vier haben gut zusammengepasst“, zieht Thiel ein positives Resümee über die Vorbereitungszeit mit ihrer elfköpfigen Kindergruppe.„Das war ja eine sehr intensive Zeit. Das muss man ja dazu sagen. Das ist ja auch eine besondere Zeit“, findet Hastrich und stellt gleichzeitig die Menge der investierten Zeit heraus. „Es ist ja nicht nur die Katechese an sich. Wir haben ja auch vorher schon zusammengesessen und haben uns über die Katechese Gedanken gemacht. Und wir haben uns gedacht: das ist ja ganz schön viel. Und dann lief das total easy.“

Geheimnis

Ein Höhepunkt in der Vorbereitungszeit war eine Stunde zum Thema „Geheimnis des Glaubens“. Kirsten Thiel erklärt, um welches Geheimnis es sich gehandelt hat. „Das  hinter dem Gegenstand. Man sieht Brot, aber eigentlich ist es der Leib Christi.“ Wie kann man das neunjährigen Kindern vermitteln? In der gestalteten Mitte lag eine Sonne, von der Strahlen ausgingen. Jedes Kind hatte eine Kerze bekommen und zu einem Strahl einen Gegenstand dazugelegt, das ihm persönlich etwas bedeutet: zum Beispiel ein Stofftier, oder eine Kette. Erst dadurch, dass die Kinder ihre Geschichte mit dem Gegenstand erzählten, habe der Gegenstand eine besondere Bedeutung bekommen. So sei es auch mit Brot und Wein, denn das habe Jesus am Abend vor seinem Tod mit seinen Freunden geteilt und dazu gesagt: „Das ist mein Leib, das ist mein Blut.“ „Bis zum letzten Moment waren alle konzentriert“, schwärmt Thiel.

Übernachtung

Für Petra Bittner war die gemeinsame Übernachtung im Pfarrzentrum in Westerburg ein besonderer Moment. Am darauf folgenden Abend zuhause habe ihr Sohn dann noch ein Lied von der Übernachtung gesungen und hat gesagt: „Mama, das ist mein Lieblingslied!“ Das sei für sie ein besonderer Moment gewesen. „So ein schönes Gefühl. Das hat mein Kind auch so gestärkt, die Übernachtung, obwohl wir uns vorher Sorgen gemacht haben. Aber die haben es geschafft, und das geht ja allen Kindern dann so.“ Dieses besonders schöne Erlebnis werde wohl am längsten in Erinnerung bleiben.

Messdiener

Nadine Hastrich fasst die spirituelle Erfahrung in der Kommunionvorbereitung zusammen: „Dieses Miteinander-den-Glauben-Kennenlernen, und jeder hat das mitgebracht, was er hatte, das kannst du nie mehr mitgeben. Das finde ich toll!“ „Es geht auf jeden Fall weiter“, berichtet Bittner davon, dass von den elf Kommunionkindern fünf Messdiener geworden seien. Den neuen Eltern und Katechetinnen würde ich mitgeben, möglichst viel mit ihren Kindern auch mitzumachen. Auch wenn es anstrengend ist im Alltag.“ Die Mühe der Vorbereitung habe sich auf jeden Fall gelohnt, sind sich alle vier einig.