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"Eine interessante und spannende Zeit!"

"Eine interessante und spannende Zeit!"
"Eine interessante und spannende Zeit!"
Ivonne Wegmann-Can (links) und Anna Timio-Duggento freuen sich auf die gemeinsame Erstkommunionvorbereitung.

Anna Timio-Duggento aus Kölbingen:

Ich habe zwei Söhne. Der große ist schon vor zwei Jahren zur Erstkommunion gegangen. Ich finde, es ist eine wichtige Aufgabe für Christen, sich in der Kirche zu engagieren. Und deswegen habe ich gesagt: ich möchte mich gerne einbringen, nach meinen Möglichkeiten. Mindestens versuchen will ich es. Ich freue mich immer, wann Eltern mit kleinen Kindern in der Kirche sind. Ich denke, sie sollten allgemein locker mit ihren Kleinen zum Gottesdienst gehen. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn sie ein bisschen laut sind oder weinen, wenn sie Babys sind. Die Kinder sollen in den Glauben hinheinwachsen. Am Anfang der Vorbereitungszeit ist die Kirche für viele Kommunionkinder ein fremder Ort. In diesen Monaten gibt es dann zahlreiche Aktionen: es geht nicht um etwas Langweiliges, wie sie sich oft die Kirche vorstellen, sondern um viele Gelegenheiten, wo die Kinder wirklich im Vordergrund sind. Nach und nach haben sie erstaunlich viel erfahren und gelernt, dadurch merkt man, wie sie sich zum Schluss sicherer in der Kirche fühlen, und das ist für die Katechetinnen die wertvollste Belohnung.

Ivonne Weymann-Can aus Westerburg:

Ich habe insgesamt drei Söhne. Der erste geht jetzt in die Erstkommunionvorbereitung. Der Zweite folgt dann direkt nächstes Jahr. Der Dritte hat noch ein bisschen Zeit. Ich finde es einfach wichtig, mein Kind zu begleiten in seinem nächsten Schritt in die Zukunft. Und für mich ist es auch wertvoll, Dinge zu erfahren, die in der Vergangenheit in Vergessenheit geraten sind. Und vor allem mein Kind auch einzuführen in die Gemeinschaft. Zu sagen: Ihr seid auch ein Teil von uns. Ihr gehört dazu! Ich habe bei mir bemerkt mit den Gebeten: das Vaterunser kenne ich noch auswendig, aber das Ave Maria kann ich jetzt nicht genau widergeben. Diese Sachen sind doch mit den Jahren in Vergessenheit geraten. Und einfach dem Kind zu sagen: nicht nur du musst noch lernen, sondern auch ich als Erwachsener muss immer noch dazulernen. Ich muss mich wieder erinnern an gewisse Dinge. Du bist da nicht alleine. Das ist meine Motivation, dieses Amt als Katechetin hier zu übernehmen. Die Gemeinde ist ja sehr groß geworden. Ich freue mich, auch einmal in den anderen Orten zu sein und zu schauen: wie wird da alles in der Kirche aufgebaut? Wie wird dort die Messe gefeiert? Zu sagen: wir müssen nicht immer nur nach Westerburg. Wir können auch nach Rothenbach und Rotenhain. Einfach zu gucken: wie sieht das in den anderen Orten aus? Ich finde, das ist eine interessante und spannende Zeit. Ich freue mich darauf!